Online Marketing Potenziale

Viele Unternehmen besitzen oft nur sehr begrenzte Online Marketing Ressourcen, was bedeutet, dass diese Ressourcen möglichst effektiv eingesetzt werden müssen. In jeder Online Marketing Disziplin gibt es stets Optimierungspotenziale und Hebel, die einen positiven Effekt mit sich bringen können (siehe auch: Website Relaunch, oder auch Webdesign) und die vom Arbeitsaufwand und Budget relativ preiswert sind. In diesem Artikel möchte ich dir genau diese wichtigen Hebel aufzeigen, damit du zukünftig mit diesen die Qualität deiner Internetpräsenz erhöhen und zudem auch online erfolgreicher werden kannst.

Stelle die Qualität deiner Linkziele sicher
Hochwertiger Backlinkjuice sollte keinesfalls vergeudet werden, darum solltest du stets die URLs, die wichtige Backlinks besitzen, aber von dir nicht mehr genutzt werden, auf ein neues passendes Linkziel weiterleiten. Eine Frage, die in diesem Zusammenhang häufiger auftaucht: „Wie kann ich den Statuscode des jeweiligen Dokuments herausfinden?“- Dafür kannst du beispielsweise das Tool „Screaming Frog“ nutzen. Mit diesem kannst du deine Internetpräsenz crawlen und ermitteln, welche Statuscode die jeweiligen Dokumente widergeben. Desweiteren solltest du ein SEO Tool wie XOVI nutzen (siehe: XOVI Test), oder auch die Google Search Console um herauszufinden welche Websites und Blogs auf deine Internetpräsenz verlinken.

Dokumente, die von anderen Onlinepräsenzen verlinkt werden, sollten in der Regel einen Status 200 ausgeben, oder per Statusode 301 auf neue Linkziele weitergeleitet werden, damit relevante Linkpower nicht verloren geht. Vor allem kleinere Seiten wie Nischenseiten, oder auch Blogs (siehe: Blog erstellen) können häufig von dieser Maßnahme erheblich profitieren.

Noch mal im Detail:
Werden Internetpräsenzen von extern verlinkt, dann erhalten diese aus SEO Sicht Linkjuice, welcher über die interne Verlinkung auch auf andere Unterseiten fließt. Wenn nun ein Backlink auf ein Dokument zeigt, welches nicht mehr existent ist, dann wird dieser Linkjuice vergeudet, da die Linkpower nicht genutzt wird bzw. nicht auf andere Dokumente übertragen wird. Der Linkjuice-Flow wird sozusagen unterbrochen. Aus diesem Grund solltest du schauen, dass die Dokumente, die Backlinks erhalten haben auch erreichbar sind, oder zumindest per Statuscode 301 weitergeleitet werden, damit eben diese Linkpower auch zukünftig genutzt wird. Sollten dich diese SEO Maßnahmen besonders interessieren, dann könnte übrigens ein SEO Seminar für dich interessant sein.

Verbesserte Kommunikation von SEO und SEA (z.B. Google AdWords)
In diesen beiden Online Marketing Disziplinen geht es vor allem um Keywords, Positionen und Suchvolumina der Suchmaschinen. Aus diesem Grund ist es essentiell, dass diese beiden Disziplinen möglichst effizient und effektiv zusammenarbeiten. Das bedeutet, dass im Bereich SEO (siehe: Suchmaschinenoptimierung) die Keywords im Fokus stehen sollten, mit denen man gut in der organischen Suche der Suchmaschine performen kann. Im Bereich SEA sollten dann wiederum die Keywords im Fokus stehen, die nicht mit Hilfe der Suchmaschinenoptimierung abgedeckt werden können.

Eine direkte und transparente Absprache der beiden Abteilungen ist essentiell um nachhaltige Online-Erfolge erzielen zu können, da ansonsten möglicherweise Ressourcen und Budget ineffizient eingesetzt werden. In diesem Bereich sollte vor allem ein Abgleich der Keywordlisten stattfinden, sodass stets gesichert ist, dass diese beiden Bereiche selbstständig an unterschiedlichen Zielen arbeiten können. Zudem sollte präzise definiert werden, welche Dokumente in der organischen Suche der Suchmaschine performen sollen (Keyword, Bedürfnis, Conversion etc. (siehe: Conversionoptimierung) und welche Dokumente wie z.B. Landingpages mit Bing Ads und Google AdWords beworben werden sollen. In diesem Fall ist es übrigens sehr wichtig, dass ein Conversiontracking eingerichtet wird, damit der direkte ROI ermittelt werden kann.

Trafficstarke Seiten convertieren lassen
Dokumente (wie z.B. Landingpages), die z.B. über die organische Suche der Suchmaschine viel Traffic erhalten, sollten relevante Conversionelemente beinhalten, sodass dieser Traffic optimal genutzt werden kann. Bei diesen Conversionelementen kann es sich zum Beispiel um Werbung, Produkte, Newsletter-Formulare (siehe: E-Mail Marketing), oder auch Downloads (von z.B. MediaDaten) handeln.

Wie genau diese trafficstarken Unterseiten ermittelt werden können?
Trafficstarke Unterseiten können mit Webanalyse Tools (siehe: Webanalyse) ermitteln werden. Zu diesen zählen z.B. Google Analytics, oder auch Piwik. Mit diesen ist es möglich mit nur wenigen Klicks die Dokumente zu ermitteln, die von starkem Interesse sind. An dieser Stelle sollte nun überlegt werden, welche relevanten Conversionelemente implemtiert werden können um zukünftig eigene festgelegte Conversionziele zu erreichen. Zusatztipp: Ermittle bei jedem Dokument das konkrete Bedürfnis deiner Zielgruppe und baue genau dafür individuelle Conversionelemente ein.

Dokumente viraler gestalten
Heutzutage ist es essentiell auch in den sozialen Netzwerken (siehe: Social Media Marketing) bestmöglich zu performen, daher sollten deine einzelnen Unterseiten auch mit wenigen Klicks in diesen geteilt werden können. Soziale Netzwerke können sehr zielgruppenrelevanten Traffic generieren, daher sollte man stets darauf achte, dass die eigenen Inhalte auch sehr leicht geteilt werden können. Hier findest du übrigens einen sehr ausführlichen Artikel zum Thema Snapchat.

Hinweis:
Möchtest du zukünftig noch besser bei Facebook performen, dann sollten deine Inhalte auch im Quelltext so ausgezeichnet werden, dass diese optimal auf Facebook angezeigt werden. Diese Optimierung kann mit Hilfe der sogenannten: OG-Tags erfolgen. Mit diesen OG Tags können beispielsweise ein eigener Facebook-Title, eine eigene Description und ein eigenes Bilder definiert werden, sodass deine Inhalte auch bei Facebook optisch sehr ansprechend angezeigt werden und zudem alle relevanten Informationen enthalten.

Potenzielle Kunden zu einem späteren Zeitpunkt erreichen
Wenn ein Kunde bereits eine Landingpage von dir besucht hat, dieser jedoch ohne eine Conversion auszulösen abgesprungen ist, dann bedeutet das in der Regel, dass bereits Interesse vorhanden war, es jedoch keinen Abschluss gab. Nun kann es sein, dass das Bedürfnis dieses Users weiterhin unbefriedigt ist und dass dieser zu einem späteren Zeitpunkt doch convertieren möchte. Damit man diesem potenziellen Kunden diesen Weg möglichst erleichtert, sollte man gezielt Remarketing nutzen. Mittels einer präzisen Remarketing Strategie ist es möglich die User zu erreichen, die bereits Interesse signalisierten, aber z.B. noch nicht kauften. Eine Möglichkeit Remarketing zu nutzen lautet übrigens: Facebook Ads.

Kundeninteraktionen fördern
Kunden sollten stets die Möglichkeit besitzen mit den Inhalten auf deiner Onlinepräsenz interagieren zu können. Hierbei kann es sich um Bewertungen handeln, die man zugleich auch aus SEO-Sicht nutzen kann (Rich Snippets), oder aber auch um ausführliche Rezensionen, die zukünftig als Trustsymbole fungieren können. Zudem erhalten Unternehmen so wichtiges Feedback, welches zukünftig genutzt werden kann um die angebotenen Leistungen und Produkte noch weiter zu verbessern.

Ich hoffe sehr, dass dir dieser Artikel gefallen hat!
Beste Grüße – Dein Kevin

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